Aufbau & Aufgaben

Der Verwaltungsrat

Struktur und Aufgaben
Das Technische Betriebszentrum TBZ ist ein eigenständiges Kommunalunternehmen, das von einer Geschäftsführung geleitet wird. Gemäß der TBZ-Satzung wird die Geschäftsführung von einem ehrenamtlichen Verwaltungsrat mit insgesamt 14 Mitgliedern überwacht. Der Verwaltungsrat vertritt die Interessen der Bürgerinnen und Bürger Flensburgs.

Zusammensetzung
Die Mitglieder des Verwaltungsrats werden für die Dauer einer Legislaturperiode von fünf Jahren durch die Ratsversammlung der Stadt Flensburg ernannt. Eine Wiederbestellung ist möglich, ebenso wie eine Abberufung durch die Ratsversammlung. Dem Verwaltungsrat gehört stets entweder die Oberbürgermeisterin bzw. der Oberbürgermeister oder ein Mitglied der Verwaltungsleitung der Stadt an. Derzeit ist Stadtbaurat Stefan Niemöller Mitglied des TBZ-Verwaltungsrats.

Seit dem 27. Mai 2026 bekleidet Frau Irene Zeppenfeld den Vorsitz des Verwaltungsrats. Stellvertretende Vorsitzende sind Ratsherr Jannik Simon Beyer und Ratsherr Daniel Dürkop. Die Geschäftsführung erstattet dem Verwaltungsrat regelmäßig Bericht über die Einhaltung strategischer Kennzahlen, die auf den folgenden Seiten dieses Berichts dargestellt sind. Die Vorsitzende des Verwaltungsrats vertritt das Unternehmen gegenüber der Geschäftsführung sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich. Der Verwaltungsrat tagt in der Regel achtmal pro Jahr in den Räumlichkeiten des TBZ.

Aufgaben und Zuständigkeiten

Der Verwaltungsrat ist für die Wahl und gegebenenfalls Abberufung der Geschäftsführung verantwortlich. Zudem überwacht er deren Tätigkeit und trifft wesentliche Unternehmensentscheidungen. Dazu zählen insbesondere:

  • der Erlass und die Neufassung von Satzungen
  • die Festlegung oder Anpassung der vom TBZ erhobenen Gebühren
  • die Genehmigung der Wirtschaftsplanung
Ein Überblick

Mitglieder des Verwaltungsrats


Irene Zeppenfeld I Vorsitzende, Ratsfrau
Jannik Simon Beyer I 1. stv. Vorsitzender, Ratsherr
Daniel Dürkop I 2. stv. Vorsitzender, Ratsherr
Lars Christiansen I Ratsherr
Sven Gebhardt I Ratsherr
Bettina Hub I Bürgerschaftliches Mitglied
Justus Klebe I Ratsherr
Andreas Koeniger I Bürgerschaftliches Mitglied
Jörg Pepmeyer I Ratsherr
Marlene Langholz-Kaiser I Ratsfrau
Karsten Sörensen I Ratsherr
Bernd Strümpel I Ratsherr
Sergej Titajeff I Ratsherr
Stefan Niemöller | Stadtbaurat

Verwaltungsratsvorsitzende Irene Zeppenfeld

Auf ein Wort

Liebe Leserinnen und Leser,

ich begrüße Sie als neugewählte Verwaltungsratsvorsitzende des TBZ. Es freut mich sehr, dass wir hier in Flensburg mit dem TBZ ein Kommunalunternehmen haben, das uns allen das Leben erleichtert. Es gibt einen zentralen Ansprechpartner für die Entsorgung, die Sauberkeit der Stadt und die Pflege des Stadtgrüns. Die Reinigung der öffentlichen Gebäude erfolgt zuverlässig.
Auch wenn es sicherlich im Einzelnen nicht immer ganz perfekt funktioniert, leben wir doch in einer Stadt mit hoher Qualität. Dafür sind viele fleißige, zuverlässige und einsatzfreudige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Sie im Einsatz. Diesen möchte ich ausdrücklich danken.

Der Mängelmelder macht es Ihnen möglich, Mängel einfach zu melden, damit diese kurzfristig beseitigt werden können.

Eine wichtige Aufgabe, die gerade aufgrund des veränderten Klimas zusätzlich geleistet werden muss, ist der Hochwasserschutz. Nicht nur im Bereich der Förde sondern auch angesichts der vielen Bäche, die Flensburg (meist unter den Straßen) durchziehen und die vor allem bei punktuellen Starkregenereignissen an die Grenzen des Fassungsvermögens oder darüber hinauskommen.

Insbesondere muss aber ständig in die, ebenfalls häufig unsichtbare Infrastruktur, unter den Straßen investiert werden. Die Lebensdauer sowohl der Straßen als auch der darunter liegenden Rohre ist begrenzt und diese müssen Stück für Stück erneuert werden. Das führt natürlich zu Einschränkungen insbesondere des Verkehrs und, damit verbunden, teilweise zu heftigem Unmut in der Bevölkerung.

Ich möchte Ihnen versichern, dass alles dafür getan wird, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, aber ganz ohne Einschränkungen (auch teilweise langfristig und große Straßen betreffend) geht es leider nicht.

Dabei wünsche ich uns allen Geduld, Gelassenheit und auch Verständnis für die teilweise sehr anstrengende Arbeit in allen Bereichen. Wir wollen unseren Kindern, Enkeln und Enkelinnen weiter das Leben in einer Stadt mit funktionierender Infrastruktur ermöglichen.

Ich wünsche Ihnen allen eine gute Zeit und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Irene Zeppenfeld